{"id":289,"date":"2021-09-13T15:45:52","date_gmt":"2021-09-13T13:45:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pro-hungerberg.de\/?p=289"},"modified":"2021-09-13T15:45:54","modified_gmt":"2021-09-13T13:45:54","slug":"die-maer-vom-guten-boden-auf-dem-hungerberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pro-hungerberg.de\/index.php\/2021\/09\/13\/die-maer-vom-guten-boden-auf-dem-hungerberg\/","title":{"rendered":"Die M\u00e4r vom guten Boden auf dem Hungerberg"},"content":{"rendered":"\n<p>Uns erreicht eine Zuschrift von Gerold Straub aus Kirchheim unter Teck. Er ist engagierter F\u00fcrsprecher f\u00fcr das Zukunftsprojekt Hungerberg und wirbt wie viele andere f\u00fcr ein NEIN im B\u00fcrgerentscheid.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Straub schreibt: \u201eDa sich gar so viele bem\u00fchen, den Boden auf dem Hungerberg gut zu reden, habe ich versucht, mir Klarheit dar\u00fcber zu verschaffen. Grunds\u00e4tzlich gelten die Seitenstreifen entlang von Autobahnen in einer Breite von 100 Meter als belastet. Deshalb sieht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Nutzung dieser Fl\u00e4chen f\u00fcr die Schaffung von Photovoltaik-Parks vor. Um den Anteil von Solarstrom zu erh\u00f6hen, hat Baden-W\u00fcrttemberg die Freifl\u00e4chen\u00f6ffnungsverordnung (7. M\u00e4rz 2017) f\u00fcr Acker- und Gr\u00fcnland verabschiedet. Damit k\u00f6nnen und sollen Photovoltaik-Parks auch auf sogenannten benachteiligten Gebieten gem\u00e4\u00df \u00a7 3 EEG 2017 zugelassen werden. Mit benachteiligtem Gebieten meint der Gesetzgeber u. a. ertragsschwaches Ackerland. Und, kaum zu glauben, im <a href=\"https:\/\/www.energieatlas-bw.de\/sonne\/freiflachen\/potenzial-freiflachenanlage\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Energieatlas von Baden-W\u00fcrttemberg<\/a> ist der Hungerberg Teil eines gro\u00dffl\u00e4chigen Subventionsgebietes.<\/p>\n\n\n\n<p>Dagegen argumentiert ein Leserbrief-Schreiber im Teck-Boten: \u201eDiese hochwertige landwirtschaftliche Fl\u00e4che soll der Nahrungsmittelproduktion entzogen werden.\u201c Das Argument zieht sich wie ein roter Faden durch die Aussagen der Projektgegner und ihrer Sympathisanten. Ist all diesen engagierten B\u00fcrgern und Experten der Energieatlas unbekannt?<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss nicht f\u00fcr die Schaffung zukunftsf\u00e4higer Arbeitspl\u00e4tze sein. Man muss auch nicht unbedingt dar\u00fcber nachdenken, dass der Wohlstand unserer Region ein Ergebnis ist aus der Symbiose von l\u00e4ndlicher Industrie und Nebenerwerbslandwirtschaft. Dass vor 150 Jahren die Landflucht damit gestoppt werden konnte, kann man auch ignorieren. Das alles ist legitim. Dass jedoch der Ackerboden auf dem Hungerberg vom Feinsten sein soll, ist offensichtlich mehr Dichtung als Wahrheit. Oder irrt da die gr\u00fcn-schwarze Landesregierung?\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uns erreicht eine Zuschrift von Gerold Straub aus Kirchheim unter Teck. Er ist engagierter F\u00fcrsprecher f\u00fcr das Zukunftsprojekt Hungerberg und wirbt wie viele andere f\u00fcr ein NEIN im B\u00fcrgerentscheid. Herr Straub schreibt: \u201eDa sich gar so viele bem\u00fchen, den Boden auf dem Hungerberg gut zu reden, habe ich versucht, mir Klarheit dar\u00fcber zu verschaffen. 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